30.12.2011
Nationale Institutionen |
Wirtschaftskammer Österreich (WKO)Im Mittelpunkt der Aufgaben der Wirtschaftskammer Österreich steht die Mitgestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der staatlichen Rechtsordnung. Neben der Interessensvertretung bilden Beratungs-, Service- und Ausbildungsleistungen für die UnternehmerInnen einen Schwerpunkt. Der Erfolg eines Unternehmens wird in Zukunft an den in der Vergangenheit getätigten Investitionen in das "Humankapital" abzulesen sein. Die Integration der betrieblichen Gesundheitsförderung in die Unternehmens- bzw. Personalpolitik wird daher zunehmend an Bedeutung gewinnen. In diesem Zusammenhang werden die Wirtschaftskammern den Betrieben unterstützend und vermittelnd zur Seite stehen durch. Die Initiative für die gemeinsam getragene Homepage „Arbeit und Gesundheit“ geht auf die WKO-Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit zurück. Die Wirtschaftskammer Österreich ist PartnerIn des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung. LinkWKO "Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)" KontaktWirtschaftskammer Österreich - Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit Ansprechpartner BGF: Ansprechpartnerin ArbeitnehmerInnenschutz: |
Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB)Der Österreichische Gewerkschaftsbund mit den Gewerkschaften vertritt die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Interessen der ArbeitnehmerInnen. Die Statuten des ÖGB legen die Aufgaben fest, wobei dem ArbeitnehmerInnenschutz als Kernaufgabe eine besondere Bedeutung beigemessen wird. Ihre Aufgaben im Bereich des ArbeitnehmerInnenschutzes erfüllen die Gewerkschaften und der ÖGB vor allem dadurch, dass sie am Zustandekommen von einschlägigen Gesetzen und Verordnungen beteiligt sind, aktuelle Gesundheitsthemen im Vorfeld aufbereiten und in der Öffentlichkeit platzieren. Der ÖGB ist u.a. Mitglied im Arbeitnehmerschutzbeirat des zuständigen Bundesministeriums, im Vorstand der Akademie der Arbeitsmedizin, im Vorstand der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin, in einschlägigen internationalen Gremien zu Gesundheit und Arbeit wie dem Beratenden Ausschuss für Gesundheit und Sicherheit der EU und der Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz in Bilbao, sowie in zahlreichen anderen entsprechenden Arbeitskreisen. Im Rahmen der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit wird BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen und JugendvertrauensrätInnen das Rüstzeug für die Angelegenheiten des ArbeitnehmerInnenschutzes und der menschengerechten Gestaltung der Arbeit in die Hand gegeben, die sie zur wirksamen Vertretung und Durchsetzung der Interessen der ArbeitnehmerInnen befähigt. Die Humanisierung der Arbeit ist ein zentrales Grundanliegen der Gewerkschaften und umfasst die Bereiche:
Der ÖGB ist PartnerIn des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung. LinkKontakt |
Kammer für Arbeiter und Angestellte (AK)Die Kammern sind nach dem Arbeiterkammergesetz berufen, die sozialen, wirtschaftlichen, beruflichen und kulturellen Interessen der DienstnehmerInnen zu vertreten und zu fördern. Der Bereich des ArbeitnehmerInnenschutzes hat hohen Stellenwert. Die Arbeiterkammern sind in diesem Zusammenhang berufen, die Einhaltung arbeitsrechtlicher oder unfallverhütender Vorschriften bzw. die Einhaltung der Bestimmungen zum Schutz vor Berufskrankheiten zu überwachen. In diesem Zusammenhang sind sie befugt, die Besichtigung von Arbeitsstätten aller Art bei den zuständigen Arbeitsinspektoraten zu beantragen. VertreterInnen der Kammern sind ebenfalls berechtigt, an polizeilichen Tatbestandsaufnahmen, die aus Anlass von Betriebsunfällen erfolgen, teilzunehmen. Neben der Begutachtungstätigkeit von einschlägigen Rechtsvorschriften ist die Bundesarbeitskammer im Arbeitnehmerschutzbeirat des zuständigen Bundesministeriums vertreten. Weiter wirkt die Bundesarbeitskammer mit im Österreichischen Normungsinstitut, in der Akademie für Arbeitsmedizin und in verschiedenen Institutionen und Vereinen, die für die menschengerechte Gestaltung der Arbeit und die Weiterentwicklung des ArbeitnehmerInnenschtuzes eintreten. Die Bundesarbeitskammer ist PartnerIn des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung. LinkAK Portal „Arbeit & Gesundheit“ KontaktBundesarbeitskammer- Abteilung: Sicherheit, Gesundheit und Arbeit |
Industriellenvereinigung (IV)LinkPortal der Industriellenvereinigung KontaktIndustriellenvereinigung – Arbeit & Soziales |
Hauptverband der österreichischen SozialversicherungsträgerDer Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen. Die Hauptaufgaben liegen in der Kooperation, Koordination und Dienstleistung für 24 Sozialversicherungsträger aus der Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung. LinkHauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Thema „Vorsorge“ KontaktGesundheitsförderung und Prävention Adressen aller Sozialversicherungsträger (Kranken-, Pensions- und Unfallversicherungsanstalten) |
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA)Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt ist eine von insgesamt vier Unfallversicherungsträgern. Die AUVA ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Aufsichtsbehörden sind das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen und das Bundesministerium für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz. Sie hat neben der Sorge, um Behandlung, Rehabilitation und kompensatorischen Versicherungsleistungen für Betroffene dafür zu sorgen, dass Arbeitsunfälle verhütet und das Entstehen von Berufskrankheiten verhindert wird. Hervorzuheben ist, dass die Unfallversicherung Schulungen zum ArbeitnehmerInnenschutz für ArbeitgeberInnen, BetriebsrätInnen, ArbeitnehmerInnen und Präventivfachkräften anbietet und an innerbetrieblichen Schulungsmaßnahmen mitwirkt. Die AUVA bietet darüber hinaus allen ein reichhaltiges Programm an kostenfreien Broschüren, Zeitschriften und Materialien an. Seit 1. Jänner 1999 wurde die AUVA durch das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz verpflichtet, arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung für Kleinbetriebe vorzusehen. Dafür sind AUVA-eigene Präventionszentren in allen Bundesländern eingerichtet worden. Die Inanspruchnahme ist auf Betriebe mit bis zu 50 ArbeitnehmerInnen konzentriert. Die AUVA ist PartnerIn des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche Gesundheitsförderung. LinkAUVA „Soziale Unfallversicherung“ BVA „Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter“ SVB „Sozialversicherungsanstalt der Bauern“ VAEB "Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau“ KontaktAUVA-Hauptstelle Ansprechpartner BGF: Dr. Herbert Friesenbichler |
Österreichisches Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (ÖNBGF)Seit 1996 besteht das Europäische Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung, dessen österreichische Kontaktstelle bei der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse angesiedelt ist. Um die Strategie Betrieblicher Gesundheitsförderung auch regional zu verbreiten wurde das „Österreichische Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung“ gegründet. Regionalstellen in allen Bundesländern und die Sozialpartner haben sich zur Aufgabe gemacht, gemeinsame Angebote zu entwickeln und den Betrieben in ihren Bundesländern konkrete Unterstützung anzubieten. Das österreichische Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung bietet Beratung und Unterstützungsleistungen, reichhaltige Informationen und ein 3-Stufen-Anerkennungssystem für engagierte Betriebe:
LinkÖNBGF-Portal „Betriebliche Gesundheitsförderung“ KontaktNationale Kontaktstelle des ÖNBGF in der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse Die Regionalstellen des ÖNBGF (bei den regionalen Sozialversicherungsträgern) auf www.netzwerk-bgf.at unter Netzwerkpartner |
Fonds Gesundes Österreich (FGÖ)Der Fonds Gesundes Österreich ist eine bundesweite Kontakt- und Förderstelle für Gesundheitsförderung und Prävention. Er wurde in seiner heutigen Form auf der Basis eines eigenen Gesetzes 1998 gegründet. Das Gesundheitsförderungsgesetz gilt auch international als vorbildlich. Der Fonds Gesundes Österreich unterstützt in der Gesundheitsförderung
Dazu kommen weitere Aufgaben:
LinkGesundheitsinformationsserver „gesundesleben“ KontaktFonds Gesundes Österreich |
ArbeitsinspektionDie Durchführung des ArbeitnehmerInnenschutzes im Betrieb obliegt in erster Linie der/dem ArbeitgeberIn. Die Überwachung des gesetzlichen Arbeitsschutzes und die Beratung der für den ArbeitnehmerInnenschutz Beauftragten wie auch der Belegschaftsvertretung und von ArbeitnehmerInnen erfolgt durch die Organe des Arbeitsinspektion. Bei Übertretungen von ArbeitnehmerInnenschutz-Vorschriften kann die Behörde Strafanträge bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde stellen. Zu den Aufgaben zählen:
LinkKontaktBundesministerium für Wirtschaft und Arbeit |
"Service Arbeit und Gesundheit"Die Einrichtung "Service Arbeit und Gesundheit" mit Sitz in Wien und Graz unterstützt Menschen mit gesundheitlichen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz. Vorrangige Ziele sind die Erwerbsfähigkeit von Menschen zu erhalten, Arbeitsplätze zu sichern und die Lebensqualität zu fördern. Link"Service Arbeit und Gesundheit" Kontakt"Service Arbeit und Gesundheit" |
Humane ArbeitsweltDie Forschungs- und Beratungsstelle Humane Arbeitswelt wurde im Zuge des EQUAL- Projektes AEIOU – Arbeitsfähigkeit erhalten für Individuen, Organisationen und Unternehmen gegründet. Link |
Österreichische Gesellschaft für Public Health (ÖGPH)Die Österreichische Gesellschaft für Public Health (ÖGPH) fördert Forschung, Lehre und Anwendung der Gesundheitswissenschaften und von PublicHealth in Österreich. Es ist ein Forum für einen wissenschaftlich fundierten Diskurs über die Erhaltung und Förderung der Gesundheit der Bevölkerung und über die Gestaltung des Gesundheitswesens. Diesem Ziel sollen wissenschaftliche Tagungen, Workshops, ein Newsletter und Kommunikationsnetzwerke dienen. LinkÖsterreichische Gesellschaft für Public Health (ÖGPH) KontaktSekretariat: Simone Madlmayr |
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Institutionen in Europa |
Europäisches Netzwerk für Betriebliche GesundheitsförderungDie Europäischen Kommission unterstützte 1996 die Gründung eines europäischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP). Institutionen des Arbeitsschutzes und des öffentlichen Gesundheitswesens aus allen EU-Mitgliedsstaaten, den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes sind seine Mitglieder. Das Netzwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) als ganzheitlichen Ansatz europaweit bekannt zu machen. Auf der Basis eines kontinuierlichen Erfahrungsaustausches und der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ländern werden nachahmenswerte Praxisbeispiele zur BGF identifiziert und verbreitet sowie Leitlinien für effektive BGF entwickelt. KontaktEuropäisches Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung ENWHP Netzwerk Sekretariat: |
Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am ArbeitsplatzDie Agentur wurde von der Europäischen Union eingerichtet, um dem Informationsbedarf der Menschen gerecht zu werden, die an Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz interessiert sind. Sie wird von einem Verwaltungsrat geführt, der sich aus VertreterInnen der Regierungen, ArbeitgeberInnenverbänden und ArbeitnehmerInnenverbänden aus allen Mitgliedstaaten der EU sowie VertreterInnen der Europäischen Kommission zusammensetzt. Mit Sitz in Bilbao (Spanien) koordiniert die Agentur seit 1997 ein Netzwerk, in dem jeder Mitgliedstaat der Europäischen Union mit einem "Focal Point" (Anlaufstelle) vertreten ist. LinkKontaktEuropäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz |
Deutsches Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF)Ziel des DNBGF ist, gesunde Arbeitsplätze in Deutschland zu fördern. Das Netzwerk wird eine Plattform für Unternehmen und Institutionen bilden, die auf dem Feld der Betrieblichen Gesundheitsförderung aktiv sind oder es werden wollen. Der BKK Bundesverband und der Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) sind gemeinsam Träger des DNBGF. |
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und ArbeitsmedizinDie Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit Sitz in Dortmund ist 1996 als eine Behörde im Geschäftsbereich des Deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit errichtet worden. Als Kompetenzpool und Wissensdienstleisterin in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit steht die BAuA den Betrieben, der Politik, den Sozialpartnern, der Öffentlichkeit zur Seite. Es wird geforscht, analysiert, informiert, publiziert, koordiniert, entwickelt, geschult und beraten für eine menschengerechte Arbeitswelt mit sicheren, gesunden und wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen. |
Initiative Neue Qualität der ArbeitSichere, gesunde und zugleich wettbewerbsfähige Arbeitsplätze sind die Vision der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Gemeinsame Projekte des Deutschen Bündnisses aus Sozialpartnern, Sozialversicherungsträgern, Bund, Ländern, Stiftungen und Unternehmen machen deutlich: Wer in Humankapital investiert, profitiert von motivierteren MitarbeiterInnen, sinkenden Krankenständen und einem fortschrittlichen Unternehmensimage. |
Schweizerischer Verband für Betriebliche GesundheitsförderungDer Schweizerische Verband für Betriebliche Gesundheitsförderung SVBGF wurde von Unternehmen im Jahr 2003 unter dem Patronat des Schweizerischen Staatssekretariats für Wirtschaft (seco) als Verein gegründet. Sein Zweck ist der Austausch von Erfahrungen und Kenntnissen unter seinen Mitgliedern sowie die Entwicklung gemeinsamer Aktivitäten für die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) als Teil der Unternehmenspolitik und Unternehmenskultur. |
KMU – vital: Schweizer Programm für gesunde BetriebeDas Produkt KMU-vital wurde im Rahmen eines Drei-Jahres-Programms von 2001 bis 2004 im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz entwickelt. Das Drei-Jahres-Programm hatte sich zum Ziel gesetzt, in der Schweiz einen Beitrag zur Weiterentwicklung und Verbreitung von Betrieblicher Gesundheitsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen zu leisten. |
quint-essenz der Gesundheitsförderung SchweizDiese Website richtet sich an alle Personen, die sich mit der Planung und Durchführung von Projekten in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung beschäftigen. Sie enthält Elemente aus dem Projekt- und Qualitätsmanagement sowie der Gesundheitsförderung und bietet Instrumente für die Planung und Umsetzung von Projekten. |
Gesunde Unternehmen in einem gesunden EuropaEnterprise for Health (EfH) ist ein Netzwerk internationaler Unternehmen, die sich für die Entwicklung einer partnerschaftlichen Unternehmenskultur und einer modernen betrieblichen Gesundheitspolitik engagieren. Partnerschaftliche Unternehmenskultur und vorbildliche betriebliche Gesundheitspolitik schaffen die Voraussetzung für Innovationsfähigkeit und Flexibilität und sichern so langfristig Konkurrenzfähigkeit. |