Wirtschafts- und Sozialausschuss zeichnet Vorzeigeprojekte der Zivilgesellschaft aus – EU-Informationskampagne der WKÖ erreicht Platz 3
Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) vergibt heuer bereits zum dritten Mal den „civil society prize“ an herausragende Projekte der Zivilgesellschaft: Mit dem dritten Platz für die Aktion „Europaschirm“ der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) schafft es erstmals ein österreichisches Projekt aufs Stockerl.
„Für die Wirtschaftskammer ist diese Auszeichnung eine große Ehre und ein klarer Auftrag, bei der Information der Bürgerinnen und Bürger über Sinn und Zweck der EU nicht locker zu lassen“, sagt WKÖ-Präsident Christoph Leitl vor der heutigen Preisverleihung in Brüssel und betont. „Es geht uns nicht um Jubelmeldungen, sondern um sachliche Information und das Zurechtrücken von Falschmeldungen.“
Informationenaustausch und Expertengespräche für interessierte Bürger
Die WKÖ hat zu diesem Zweck im Sommer 2008 in Kooperation mit dem Bundeskanzleramt, dem Österreichischen Gemeindebund und der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik eine Informationskampagne in Sachen EU gestartet. Markenzeichen ist ein blauer Europaschirm, der bei diversen Gemeindeveranstaltungen wie Kirtagen, Feuerwehrfesten, Sportevents stationiert wird und bei dem sich interessierte Bürger Informationen holen und mit Experten ins Gespräch kommen können.
„Ziel der Aktion ist, im direkten Kontakt mit den Bürgern offene Fragen zu beantworten, über Europa zu diskutieren und die Skepsis gegenüber der EU zu verringern“, sagt der Leiter der Stabsabteilung EU-Koordination der WKÖ, Christian Mandl, der die Auszeichnung für die WKÖ heute, Mittwoch, in einer feierlichen Zeremonie im Rahmen des EWSA-Plenums in Brüssel entgegen nimmt. Das Ergebnis kann sich mit rund 130 Europaschirm-Veranstaltungen in den österreichischen Gemeinden, 180 regionalen Events auf Wirtschaftskammerebene und rund 95.000 Besuchern sehen lassen.
Leitl: EU ist Österreichs Lebensversicherungspolizze
„Die EU ist Österreichs Lebensversicherungspolizze in der globalisierten Welt. Das hat sich ganz besonders in den schwierigen Monaten nach Ausbruch der Wirtschafts- und Finanzkrise gezeigt, die wir ohne den Euro und den Schutzschild der EU nicht so gut überstanden hätten“, stellt Leitl fest.
Mit Aktionen wie dem Europaschirm wolle die WKÖ auch in Zukunft einen Beitrag leisten, um diese Schutzfunktion der EU noch stärker ins Bewusstsein rücken, denn „die EU ist nur dann stark, wenn sie die Bürgerinnen und Bürger hinter sich weiß“, so der WKÖ-Präsident abschließend. Der Europaschirm ist nach wie vor auf Tour. Gemeinden oder Organisationen, die den Europaschirm (kostenlos) buchen wollen, wenden sich an:
Mag. Karl-Heinz Wanker, MBA MSc (e-mail: karlheinz.wanker@wko.at, Tel: +43(0)590900-4202 oder 3182). (SR)
Rückfragen:
Stabsabteilung EU-Koordination
MMag. Christian Mandl
Telefon: +43 (0)5 90 900 4316
e-Mail: christian.mandl@wko.at
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zusätzliche Dokumente
- Presseaussendung des ÖVP-Europaklubs - Dr. Paul Rübig
- Presseaussendung der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich
- Presseaussendung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten
- European Economic and Social Committee
- Awarding these who advance European integration - EESC Vice-President Irini Pari
- Aktion Europaschirm
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