Kinderbetreuung: Höchste Zeit für Entlastung

06.08.2008
Mag. Elke Jantscher

Frau in der Wirtschaft begrüßt die von Molterer angekündigte steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Fürntrath: "Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf garantieren."

"Die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten ist notwendig und unerlässlich", betont Adelheid Fürntrath-Moretti, Bundesvorsitzende von "Frau in der Wirtschaft" in der WKO und Vertreterin der rund 100.000 selbstständigen Unternehmerinnen in Österreich. Viele berufstätige Frauen können in Randzeiten oder während der Ferien nicht auf ein Betreuungsangebot verzichten. "Flexible Angebote, wie beispielsweise mobile Tagesmütter, sind oft sehr teuer. Darum ist es sinnvoll, durch eine steuerliche Absetzbarkeit hier eine Entlastung zu schaffen", so Fürntrath-Moretti.

Langjährige Forderung.
Die jüngste Meldung von Vizekanzler Molterer zur steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten begrüßt Fürntrath-Moretti. Molterer forderte in der Tageszeitung "ÖSTERREICH", dass jede Mutter die Kinderbetreuung von der Steuer absetzen können sollte. "Damit wären die Kosten für Kindergarten und Tagesmütter künftig von der Steuer abzugsfähig", zeigt sich Fürntrath-Moretti erfreut darüber, dass diese langjährige Forderung von Frau in der Wirtschaft aufgenommen wird.

Gemäß einer repräsentativen Market-Umfrage im Auftrag von "Frau in der Wirtschaft" bewertete mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Österreich die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit als sehr positiv.

Infos:
Wirtschaftskammer Steiermark
Frau in der Wirtschaft
Bianca Gottlieb
T 0316/601-727
F 0316/601-729
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