Ökologie und Umwelt

17.10.2012

Ökologie und Umwelt

   

Seit mehr als 20 Jahren ist der Fachverband der Seilbahnen bemüht, ein ausgewogenes Miteinander von Natur, Umwelt und touristischer Erschließung der Alpen zu gewährleisten und gründete zu diesem Zweck im Jahre 1988 das Umweltforum. In diesem erfolgt auf breiter Basis eine Zusammenarbeit, um potenzielle Auswirkungen der touristischen Erschließung des Alpenraumes auf die Ökologie, die Wasserwirtschaft, die Volksgesundheit, die Forstwirtschaft, das Landschaftsbild, die Raumplanung und die Volkswirtschaft frühzeitig zu erkennen und um damit eine nachhaltig verträgliche Einbindung der Maßnahmen zu ermöglichen.

Das Zusammenspiel von Mensch und Natur, Tourismus und Ökologie bilden das Zentralmotiv des Fachverbandes. Details hierzu im Umweltfolder.

Landschaft und Natur

Als Pächter der Pisten zählen neben der fachgerechte Pflege der Wiesen und Almen im Pistenbereich, ebenso die Müllentsorgung und die Sicherstellung der Wasserqualität zu ihren Aufgaben.

Um das Landschaftsbild auf einem hohen Niveau zu erhalten und schädigende Wirkungen in das angrenzende Gelände zu unterbinden, wird auch beim Pisten- und Speicherteichbau auf die Gestaltung geachtet. Technisch beschneite Pisten und Randbereiche sowie auch das gesamte betroffene Abflussgebiet werden hinsichtlich der Entwässerung, des Begrünungszustands und Vegetationsdeckungsgrads ständig kontrolliert und erforderlichenfalls verbessert.

Beschneiung

Über 70% der österreichischen Winterurlauber kommen wegen dem Skifahren in die heimischen Berge. Für unsere Wintersportgäste zählen optimale Schnee- und Pistenverhältnisse zu den Grundvoraussetzungen. Die technische Beschneiung ist somit für die Sicherung des Skibetriebs unverzichtbar.

Von den hohen Investitionen der österreichischen Seilbahnen in die Beschneiung profitiert die gesamte Tourismuswirtschaft. Die Beschneiung hat in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen. Für unsere Wintersportgäste zählen optimale Schnee- und Pistenverhältnisse zu den Grundvoraussetzungen - die technische Beschneiung ist somit für die Sicherung des Skibetriebs unverzichtbar.

Um die geforderte Schneegarantie auch künftig bieten zu können sind leistungsfähige Beschneiungsanlagen erforderlich, die auch bei weniger idealen "Schneitagen" die Schneeproduktion ermöglichen. Moderne Beschneiungsanlagen sind äußerst energieeffizient. Während in den 80er Jahren für die Produktion 1 Kubikmeter Schnees noch 7 kw/h verbraucht wurden, bedarf es dazu heute nur mehr 1kw/h.

Die gezielte technische Beschneiung hat wesentliche positive Auswirkungen auf die Umwelt, da eine ausreichende Schneedecke den Boden isoliert, Bodenfrost im Frühjahr und im Herbst verhindert und den Boden in niederschlagsarmen Frühjahren durchfeuchtet.
Zusätzlich schützt sie die Vegetation vor mechanischen Einflüssen und Verletzungen (z.B. Skikanten, Pistengeräte etc).

Beschneite Pisten bieten gleichmäßig gute, griffige Schneequalität, die zu einem sparsameren Einsatz von Pistengeräten führt und eine gleichmäßige Schneeverteilung mit weniger gefährlichen Unebenheiten und in weiterer Folge geringerer Verletzungsgefahr ermöglicht.

Wasserwirtschaft

Technische Beschneiungsanlagen kopieren den natürlichen Vorgang und benötigen nur Wasser und Luft. Beschneiungsanlagen verbrauchen kein Wasser und stehen nicht in Konkurrenz zum Trinkwasserbedarf.

Zur Beschneiung wird Nutzwasser, das meist in Speicherteichen gesammelt wird, mit Hilfe von Druckluft oder einem Gebläse zerstäubt. Unter bestimmten klimatischen Voraussetzungen gefrieren die feinen Partikel im Flug und sinken in Form von Schneekristallen zu Boden. Diese werden über den natürlichen Wasserkreislauf (Schmelzwasser) wieder zurückgeführt.