EU leitet Antidumpingverfahren ein

 

Anfang November d. J. ging bei der Europäischen Kommission von Eurometeaux ein Antrag auf Einleitung eines Antidumpingverfahrens gegen Einfuhren von Folien aus Aluminium mit einer Docke von 0,007 mm oder mehr, jedoch weniger als 0,021mm, ohne Unterlage, nur gewalzt, auch geprägt in leichten Rollen von 10kg oder weniger (Tarifnummern ex 7607 11 11, ex 7607 19 10) aus China ein.
Diese Folien, verpackt in Kartons oder Plastik, werden im Haushaltsbereich, beim Catering, im Lebensmittel- und Floristikbereich verwendet.
 
Aus den vom Antragsteller vorgelegten Anscheinsbeweisen geht hervor, dass die Menge und die Preise der eingeführten untersuchten Ware sich unter anderem auf die Verkaufsmengen, das Preisniveau und den Marktanteil des Wirtschaftszweigs der Union negativ ausgewirkt und dadurch die Gesamtergebnisse sowie die Finanz- und Beschäftigungssituation im Wirtschaftszweig der Union sehr nachteilig beeinflusst haben.
 
Die Kommission gibt daher im Amtsblatt C 371 v. 20.12.2011 die Einleitung eines Antidumpingverfahrens bekannt.
Für die Berechnung der Dumpingspanne wird die Kommission die USA als Analogland heranziehen.
 
Interessierte Firmen, die sich offiziell an diesem Verfahren beteiligen möchten, müssen innerhalt von 15 Tagen nach dieser Veröffentlichung Kontakt mit der Kommission aufnehmen, damit diese über die Notwendigkeit eines Stichprobenverfahrens entscheiden kann. Alle Firmen, die dann in eine etwaige Stichprobe einbezogen werden, müssen innerhalb von 37 Tagen (ebenfalls ab dieser Bekanntmachung) einen ausgefüllten Fragebogen an die Kommission retournieren (GD Handel, Direktion H, Büro: N105 04/092, B-1049 Büssel, Fax +32 22956505, E-Mail: TRADE-AD-AHF-DUMPING@ec.europa.eu , TRADE-AD-AHF-INJURY@ec.europa.eu)
 
Das Verfahren ist seitens der Kommission innerhalb von 15 Monaten abzuschließen (März 2013). Allfällige vorläufige Maßnahmen können innerhalb von 9 Monaten verhängt werden (September 2012).