WK Salzburg massiv gegen Padutsch-Pläne zum "Nelböckviadukt"
Eine klare Absage erteilt der Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der WK-Salzburg, KommR Peter Tutschku, der von Stadtrat Johann Padutsch geplanten „Verkehrsberuhigung beim Nelböck-Viadukt“.
„Völlig realitätsfremd und abgehoben sind die Ankündigungen des Stadtrates, wonach dieser Bereich der St.-Julien-Straße nach dem Ende der Bauarbeiten nur noch einspurig in beiden Richtungen freigegeben werden soll. Und das obwohl derzeit ganze Stadtteile und Straßenzüge durch die Sperre massiv mehrbelastet sind, vor allem die Franz-Josef-Straße, die Rainerstraße, Faberstraße, Weiserstraße, Elisabethstraße und die Humboldtstraße. Im unteren Teil der Franz-Josef-Straße und weiter bis zum Kreisverkehr Max-Ott-Platz ist der Verkehrskollaps zum Dauerzustand geworden. Wenn Padutsch in seiner Funktion als Verkehrsstadtrat davon spricht, den ‚positiven Effekt der Sperre in die Zukunft hinüberzuretten‘, ist das nur ein weiterer Beleg für seine Realitätsverweigerung. Diese Aussagen sind völlig inakzeptabel!“, kritisiert Tutschku.
„Diese für die Stadt Salzburg extrem wichtige Hauptverkehrsachse nach einer millionenteuren Investition der ÖBB künstlich in ihrer Leistungskapazität beschränken zu wollen, muss jedem Steuerzahler und Bürger dieser Stadt die Zornesröte ins Gesicht treiben“, meint Tutschku. „Ich appelliere an Bürgermeister Heinz Schaden, diese verkehrsplanerischen Amokläufe seines Stadtrates künftig zu unterbinden und Padutsch wieder auf den Boden der Realität zu bringen“, fordert der Spartenobmann.
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