14.000 Ein-Personen-Unternehmen sind ein wesentlicher Bestandteil der Kärntner Wirtschaft. WK-Vizepräsidentin Sylvia Wostal, selbst EPU, präsentierte heute eine aktuelle Studie über die weit verbreiteten kaufmännischen Einzelkämpfer.
Mehr als die Hälfte aller Kammermitglieder österreichweit sind Ein-Personen-Unternehmen (56%), in Kärnten beträgt der Anteil 52 Prozent (rund 14.000 Mitglieder). Die meisten EPU gibt es in den Sparten Information und Consulting sowie Gewerbe und Handwerk. "Jetzt ist es Zeit, mit manchen Mythen und Märchen zu diesem Thema aufzuräumen", unterstrich heute die Vizepräsidentin der Kärntner Wirtschaftskammer, Sylvia Wostal, die als Beraterin selbst ein EPU ist.
EPU: Die Hälfte arbeitet zuhause
Die Zahlen der EPU-Umfrage - sie wird alle zwei Jahre von der KMU-Forschung Austria österreichweit durchgeführt - zeichnen ein klares durchaus positives Bild: Mehr als drei Viertel der Ein-Personen-Unternehmen (78 Prozent) in Österreich üben ihre Selbstständigkeit hauptberuflich aus, der Großteil in Vollzeit(63 Prozent), 15 Prozent in Teilzeit. Mehr als ein Fünftel (22 Prozent) der EPU geht der selbstständigen Tätigkeit nebenberuflich nach, meist in Kombination mit einer unselbstständigen Tätigkeit. Fast die Hälfte der Ein-Personen-Unternehmen (47 Prozent) arbeitet von zuhause. 28 Prozent haben einen eigenen Unternehmensstandort und 18 Prozent verrichten ihre Tätigkeit in erster Linie direkt beim Kunden.
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