Rückblick der Informationsveranstaltung
Die diesjährige Veranstaltung unter dem Motto:“ Astrologie, Schicksal und freier Wille“ lockte fast 500 interessierte Besucher an. Der Andrang übertraf alle Erwartungen, daher musste ein wenig improvisiert werden. Um allen Gästen ein optimales Hör- und Seherlebnis zu bieten wurde spontan ein „Public – Viewing“ eingerichtet.
Der Rahmen
Diesmal fand der Astrologentag im Gewerbehaus der WKO Wien am Rudolf – Sallinger – Platz 1 statt. Die Veranstaltung wurde von Charly Lechner dem stellvertretenden Obmann der Fachgruppe und der Berufsgruppenobfrau, Frau Regina Binder eröffnet. Besonderer Dank wurde dabei dem früheren Berufsgruppenobmann Peter Fraiss ausgesprochen, dem es zu verdanken ist, dass die Berufsgruppe der gewerblichen Astrologen 2005 gegründet wurde.
Das Programm
Vorträge von Karlheinz Dotter, Gerhard Höberth und Harald Thurnher zum Thema Astrologie, Schicksal und freier Wille. Ein Themenkreis über den sich seit Menschengedenken, Philosophen, Vertreter religiöser Richtungen und Wissenschaftler den Kopf zerbrechen. Sind wir nun eingebettet in eine kosmische Ordnung oder ist das Leben unberechenbaren Zufällen unterworfen. Welche Konsequenzen haben diese Weltsichten für den freien Willen und was hat die Astrologie mit all dem zu tun. Welche Rolle kann sie in einer modernen Gesellschaft spielen und wie kann sie dem Suchenden eine Hilfe sein. Diesen Fragen wurden in den Vorträgen nachgegangen, aus einer historischen, einer kreativen und einer angewandten Perspektive. Für alle die nicht kommen konnten wurden die Vorträge aufgezeichnet. Sie finden
Die historische Sichtweise
Karlheinz Dotter skizzierte die geschichtliche Dimension, er zeigte anschaulich auf, wie intensiv sich die Menschen schon seit jeher mit dem Spannungsfeld „Schicksal und freier Wille“ auseinandergesetzt haben und welche Modelle die Menschen im Laufe der Zeit entwickelt haben. Hierbei fanden philosophische Sichtweisen genauso Platz wie Vertreter religiöser Richtungen Auch die Neurowissenschaften des 21. Jahrhunderts haben faszinierende Entdeckungen zu bieten. Was manche überrascht haben dürfte ist die Erkenntnis, dass Astrologie nie Werkzeug schicksalsgläubiger Mächte war und ist. Astrologie hatte niemals die Absicht den Menschen festzulegen, sie bietet den Menschen vielmehr eine thematische Beschreibung der Zeit, lässt aber Platz für die Lebendigkeit des Menschen und das Phänomen des freien Willens.
Vortrag:
Der kreative Ansatz
Gerhard Höberth rechnete vor, wie viele Kombinationsmöglichkeiten ein persönliches Horoskop bietet, um die Individualität des Menschen darstellen zu können und kam dabei auf eine Zahl, die größer ist, als die Anzahl der Menschen die jemals auf der Erde gelebt haben. Er beantwortete die Fragen woher die astrologischen Kategorien kommen, wie Astrologie funktionieren kann und wie sich konnte die Astrologie entwickeln konnte. Dabei kommt dem Unterschied von Bedeutungen und Fakten eine wichtige Bedeutung zu, die Innenwelt lässt sich mit den Instrumenten der Wissenschaft nicht erschließen, die lineare Sprache reicht nicht aus um ein holistisches Bild zu beschreiben. Als Astrologe, Künstler und Programmierer entwickelte er eine Methode, wie man sein persönliches Horoskop in Gestalt eines Horoskopmandalas „erschauen“ kann, indem man die in Farben und Formen übersetzten Dimensionen seiner Persönlichkeit, als Betrachter auf sich wirken lässt.
Vortrag:
Der Blick in die Zeit
Harald Thurnher schloss die Vortragsreihe mit einem mundanastrologischen Ausblick auf das Jahr 2012. Welche Langsamläufer prägen unsere Gegenwart und was lässt sich daraus ableiten. Ein kurzer Abriss der wichtigsten Planeten und ihrer Bedeutung leitete den Vortrag ein. In den genaueren Ausführungen wurde dem aktuellen Zyklus von Uranus und Pluto besonderes Augenmerk geschenkt. Uranus symbolisiert Aufbruch, Befreiung und Veränderung und Pluto, der trotzdem er kein Planet im astronomischen Sinne ist, symbolisiert Macht, Kontrolle, Wandlung und Abhängigkeiten - eine explosive Mischung also, die uns noch bis mindestens 2015 begleiten wird und als zentrale Herausforderung Innovatives Denken und Wirtschaften, mit sich bringt. Auch die Bedeutung dieses Zyklus für das individuelle Leben wurde thematisiert.
Vortrag:
Resümee
Es zeigte sich, dass Schicksal und freier Wille gleichzeitig gedacht werden können. Eingebettet in kosmische Zyklen, bleibt genügend Spielraum um individuell im Einklang mit der Zeitqualität zu handeln.
Ihre Meinung ist gefragt
Geben Sie hier Ihre Bewertung ab.
Möchten Sie den Artikel kommentieren,
melden Sie sich bitte an
.
Ihre Bewertung:

