Wirtschaftsmission Maghreb 2013

14.05.2013
Ulrike Straka

Geschäftschancen in Algerien, Tunesien und Marokko

   

Details

VeranstalterAußenwirtschaftsCenter Algier, AußenwirtschaftsCenter Casablanca, AUSSENWIRTSCHAFT-Afrika/Nahost
Termin28.09.2013 - 03.10.2013
Veranstaltungsort

Algier, Tunis, Casablanca

Algerien

VeranstaltungstypWirtschaftsmission
Kurzinhalt

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA organisiert gemeinsam mit dem AußenwirtschafsCenter Algier und dem AußenwirtschaftsCenter Casablanca vom 28. September bis 03. Oktober 2013 eine Wirtschaftsmission nach Algerien, Marokko und Tunesien.

Algerien

Algerien ist ein Erdgas und Erdöl produzierendes Land, das in anderen Bereichen stark importabhängig ist. Voraussetzung für Erfolg ist eine aktive Marktbearbeitung und der Aufbau von persönlichen Beziehungen. Im öffentlichen Sektor gilt, dass Sie Ihre Firma auch unabhängig von Ausschreibungen bei Ministerien vorstellen bzw. registrieren lassen sollten.
Österreichische Erzeugnisse haben in Algerien gute Chancen: Zum einen wegen der bekannt guten österreichischen Qualität, zum anderen, weil die Algerier sich nicht von Franzosen, Italienern und Spaniern vereinnahmen lassen wollen und daher an einer Diversifizierung ihrer Lieferquellen großes Interesse haben.
Algerien kauft qualitätsbewusst und nicht vorrangig billige Waren aus Asien. Ein funktionierender Service bei Wartungsbedarf ist ein entscheidender Verkaufsvorteil.
Aufgrund der hohen Deviseneinnahmen aus dem Erdöl- und Erdgasgeschäft hat der Staat und haben die Gemeinden Geld für kommunale Infrastrukturprojekte. Algerien kann sich im Gegensatz zu anderen Schwellenländern daher auch Umweltschutz leisten.

Tunesien

Das Land befindet sich nach zwei Jahren der politischen Selbstfindung auf dem Weg zur Stabilisierung und zum wirtschaftlichen Aufschwung. Tunesien hat im Jahr nach der Revolution viel aufgeholt. Die Wirtschaft steht auf noch wackligen, aber täglich kräftigeren Beinen. Die Exporte steigen kontinuierlich, die Lohnfertigung für Europa läuft. Boomende Branchen sind u.a. die Elektronikindustrie, der automotive Bereich, erneuerbare Energien und die Möbelindustrie.

Chancen für österreichische Exporteure ergeben sich in allen Industriebereichen: Tunesien gewährt seinen Unternehmen für die Modernisierung ihrer Produktion Subventionen. Die Freihandelszone mit der EU für Industrieprodukte bedeutet einen kleinen Vorteil gegenüber der asiatischen Konkurrenz, denn Tunesien ist ein preissensibler Markt. Im öffentlichen Bereich besteht großer Nachholbedarf bei Infrastruktur (Schienenverkehr, Häfen, Straßen) und Umweltschutz. Internationaler Finanzinstitutionen treten für größere Projekte als Geldgeber auf.
 

Marokko

Der arabische Frühling ist in Marokko mild verlaufen, die politische Lage bleibt stabil. Anfang März 2012 wurden die Einfuhrzölle für Industrieprodukte aus der EU zur Gänze abgebaut. Für 2012 erwartet man ein Wirtschaftswachstum von 3 %.
Der weiterhin positive Wirtschaftsausblick zieht Geschäftschancen in den unterschiedlichsten Bereich nach sich: es gilt Prozesse zu optimieren und die Industrie zu modernisieren - hier ergeben sich für Industrieausstatter und Anlagenlieferanten gute Marktchancen. Interessant sind außerdem die Bereiche erneuerbare Energie und Energieeffizienz, Infrastrukturausbau, Chemie (Phosphatverarbeitung), IKT, maritime Wirtschaft, Entsorgung und Versorgung, Automobilindustrie sowie die Luftfahrtindustrie. Französische und spanische Lieferanten haben schon längst keine „Exklusivität“ mehr in Marokko, weshalb im Bestreben, die Lieferquellen weiter zu diversifizieren auch österreichische Lieferanten gute Absatzchancen in Marokko vorfinden. Marokko entwickelt sich zudem zur Drehscheibe für den Handel zwischen Europa und Westafrika.


Grund genug für Sie, an der Wirtschaftsmission teilzunehmen? Wir organisieren für Sie Einzelgespräche nach Ihren Vorgaben!

Daten und Fakten

  • Anmeldungen mittels Anmeldeformulars (siehe Downloads)
  • Anmeldungen bis: spätestens Freitag, 9. August 2013
  • Anmeldung bei: AUSSENWIRTSCHAFT Afrika/Nahost
  • Der Kostenbeitrag beträgt pro Mitgliedsfirma EUR 700 für alle drei Länder, EUR 500 für zwei Länder, EUR 300 für ein Land - jeweils zzgl. 20% USt.
  • Für Nichtmitglieder beträgt der Kostenbeitrag EUR 1.400, EUR 1.000 bzw. EUR 600 jeweils zzgl. 20% USt.

Ansprechpartner

 

 

AnsprechpartnerInUlrike Straka
Statusfix
Anmeldung beiAUSSENWIRTSCHAFT Afrika/Nahost
Anmeldung bis09.08.2013
Kostenbeitrag
Mitglieder:
 EUR 360 für ein Land, EUR 600 für zwei Länder, EUR 840 für drei Länder (inkl. USt.)

Nichtmitglieder:
 EUR 720 für ein Land, EUR 1.200 für zwei Länder, EUR 1.680 für drei Länder (inkl. USt.)