Weniger Bürokratie - mehr Chancen

18.05.2012

5 Prozent bei Bürokratie einsparen und Geld klug investieren

   

Bürokratieabbau ist für die Wirtschaft ein besonders wichtiges Thema. Heimische Unternehmerinnen und Unternehmer kämpfen tagtäglich mit überholten Bürokratie-Auswüchsen. Und das kostet Geld - Geld, das sinnvoller investiert werden sollte.

Klug sparen, richtig investieren, Wirtschaft nachhaltig stärken. So entstehen mehr Wachstum und Wohlstand

Jetzt Reformpotenziale nutzen

An den richtigen Stellen reformieren und sparen schafft Spielraum, um an den richtigen Stellen investieren zu können. Die Innovationskraft unserer Unternehmen ist die beste Wachstums- und Zukunftsversicherung, die es gibt. Mehr Mittel, die effizient in Bildung, Forschung, Entwicklung und Innovation investiert werden, sind nachhaltige Wachstumstreiber für unsere Wirtschaft.

Unsere Forderungen

Weniger Bürokratie und rasche Verfahren fördern den wirtschaftlichen Erfolg. Deshalb müssen die staatlichen Institutionen kostengünstig, bürgernah, effizient und effektiv sein:

  • Moderner und schlanker Dienstleistungsstaat
  • Schnelle und unkomplizierte Behördenverfahren für die Wirtschaft
  • Systemreformen auf allen Ebenen vorantreiben

Vorgeschlagene Maßnahmen

  • Aufgabenreform auf allen Ebenen der staatlichen Verwaltung: Aufgaben von Bund, Ländern und Gemeinden dahingehend analysieren, ob sie auf der jeweiligen Ebene oder überhaupt vom Staat durchgeführt werden sollten.

  • Neuordnung der Kompetenzverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden zum Zweck z.B. der Reduktion des Faktors 10 (1 Bundes- plus 9 Landeszuständigkeiten) und
    der Vermeidung von Teilzuständigkeiten des Bundes und der Länder in der Gesetzgebung sowie einer Schul(verwaltungs)-reform

  • Rechtsvorschriften vereinfachen, indem alle Gesetze auf Bundes- und Landesebene auf ihr Deregulierungspotenzial hin zu überprüfen sind und die Deregulierungsvorschläge der WKÖ umgesetzt werden.

  • Bündelung der Supportprozesse z.B. in den Bereichen Personalmanagement, Budgetangelegenheiten, Sachwirtschafts-, Material- oder Inventarverwaltung. Die interkommunale Zusammenarbeit forcieren.

  • Bürger- bzw. Unternehmensservicestellen einrichten, und zwar bei den Bezirkshauptmannschaften und Gemeinden, die in Form von One-Stop-Shops als „front office“ agieren sollen.

  • Verwaltungsgerichtsbarkeit 1. Instanz in ihren (einfachgesetzlichen) Rahmenbedingungen sachgerecht ausgestalten, wie z.B. bei der Festlegung von Einzelrichter- oder Senatszuständigkeiten, der Mitwirkung fachkundiger Laienrichter sowie der Eingliederung der unabhängigen Kollegialbehörden

Mehr zu Bürokratieabbau können Sie hier nachlesen:

WKO-Jahresagenda 2012

 

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