AWO Branchenforum: "Bau und Infrastruktur in Afrika"

27.06.2012
Mag. Roxana Monadjemi

Brancheninformation zu den wichtigsten Märkten in Afrika im Rahmen des Exporttages 2012

   

Details

VeranstalterAUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO)
Termin21.06.2012 12:00 - 15:30
Veranstaltungsort

Saal 7

Wiedner Hauptstraße 63

1045 Wien WKÖ

VeranstaltungstypAWO-Forum
Kurzinhalt

Die AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO) organisiert gemeinsam mit den Österreichischen AußenwirtschaftsCenter Kairo,  Algier, Tripolis, Casablanca, Lagos und Johannesburg im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international ein AWO-Branchenforum zum Thema:

 

"Brancheninformation zu den wichtigsten Märkten in Afrika
  im Rahmen des  Exporttages 2012"

 

Ägypten

Auch wenn sich Ägypten weiterhin im politischen Umbruch befindet wird der Bausektor eine führende Rolle einnehmen. 2010 wuchs die Bauwirtschaft um 19,5% und trug wesentlich zum Wirtschaftsaufkommen bei.
Es besteht erheblicher Bedarf bei Wasseraufbereitung und Entsorgung, der Verbesserung der Transport- und Energieinfrastruktur sowie Umwelttechnik. Österreichische Firmen mit Finanzierungsmöglichkeiten können jetzt Ihre Möglichkeiten auch als Zulieferer und Subunternehmen in Spezialbereichen und anderen Bereichen, aber auch bei der Lieferung von Ingenieurdienstleistungen, Baumaschinen, mechanischen Einrichtungen, Baustoffen und Bau-Chemikalien ausloten.

Algerien

Der Bausektor in Algerien hat sich in den letzten Jahren schnell entwickelt. Aufgrund staatlicher Großinvestitionen konnte der Bausektor in den letzten Jahren regelmäßig Wachstumsquoten von über 10% verzeichnen. Zwischen 2010 und 2014 sieht Algerien staatliche Investitionen in Höhe von rund USD 286 Mrd. in den Ausbau der Infrastruktur, den staatlichen Wohnungsbau (1,2 Mio. neue Wohnungen) und andere Baumaßnahmen vor. Die Nachfrage nach Baumaschinen, Engineering-und Consultingdienstleistungen sowie Baustoffen wird immer größer. Österreichische Firmen haben in Algerien sehr gute Markteinstiegschancen: Neben dem großen Bedarf Algeriens genießt österreichische Qualität einen guten Ruf. 

Libyen

Über ein Jahr nach Beginn der Revolution hat sich in Libyen der Privatsektor äußerst robust entwickelt: Privater Hausbau, Renovierung von im Krieg zerstörten Objekten und Aufholbedarf beim Import von Baustoffen, Werkzeugen und Maschinen beflügeln wirtschaftliche Aktivitäten im Land.
Der öffentliche Sektor hingegen steht still. Alles blickt gespannt auf die Wahlen, die Ende Juni stattfinden sollen und richtungsweisend für die künftige wirtschaftspolitische Entwicklung sein sollen.

Marokko

Der arabische Frühling ist in Marokko mild verlaufen, die politische Lage bleibt stabil. Anfang März 2012 wurden die Einfuhrzölle für Industrieprodukte aus der EU zur Gänze abgebaut. Dank Investitionen in den Bereichen Infrastruktur, sozialer Wohnbau und Tourismus hat  die Bauwirtschaft gefüllte Auftragsbücher. Projekte für einen Hochgeschwindigkeitszug, Hafenausbau und Straßenbahn- und Autobahnprojekte setzen in der Verkehrsinfrastruktur neue Akzente. In großen Ballungszentren hat die Privatisierung der Wasserversorgung und Entsorgung zu verstärkten Investitionen geführt. Im ländlichen Bereich schreitet die Elektrifizierung voran. International macht das Land mit der Ankündigung des Baus des größten Photovoltaik-Kraftwerks Schlagzeilen. 

Nigeria

Nigeria hat großen Aufholbedarf im Infrastrukturbereich, insbesondere bei der Stromerzeugung- und Verteilung sowie beim Ausbau der Transportwege. Bis 2013 hat die nigerianische Regierung USD 25 Mrd. für den Ausbau der Transportinfrastruktur veranschlagt. Die Bauindustrie ist mit +35% neben Landwirtschaft und Dienstleistungen einer der Wachstumsmotoren der nigerianischen Wirtschaft, die nach wie vor stark von Erdölexporten abhängig ist. Da fast alle Baumaterialien und Maschinen importiert werden, bestehen auch für Zulieferer und Maschinenlieferanten hier vielfältige Chancen.

Südafrika

"Bauboom durch ambitionierte Pläne der südafrikanischen Regierung erwartet". Finanzminister Pravin Gordhan hat die südafrikanische Infrastruktur als eine der wichtigsten Prioritäten für die kommenden Jahre hervorgehoben. Die Regierung möchte bis 2020 EUR 320 Mrd. in Infrastrukturprojekte investieren. Der größte Brocken fällt auf die Energiewirtschaft mit EUR 195 Mrd. für Kraftwerksprojekte. Ein weiterer wichtiger Teil der Infrastrukturprojekte betrifft den Transport- und Logistiksektor. Neben Straßen und Eisenbahnprojekten ist der Ausbau der Häfen bzw. der Bau eines zweiten Großhafens bei Durban zu erwähnen.
 
Die Außenwirtschaftscenter Tripolis, Algier, Casablanca, Johannesburg, Kairo und Lagos beraten Sie gerne und laden Sie herzlich ein sich im Rahmen eines AWO-Branchenforums "Bau- und Infrastruktur Afrika", anlässlich des 10. Österreichischen Exporttages, am 21. Juni 2012, in der Wirtschaftkammer Österreich, näher zu informieren.

Kostenbeitrag:

Durch Förderung aus der Internationalisierungsoffensive beträgt der Teilnahmebetrag:

  • für Mitglieder EUR 0
  • für Nicht-Mitglieder EUR 50 (zzgl. USt.) 

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend und der Wirtschaftskammer Österreich.

 

AnsprechpartnerInMag. Roxana Monadjemi
Statusfix
Anmeldung beiSonja Achleitner
Anmeldung bis19.06.2012
 

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