Betriebe haben hohe Zahlungsmoral und halten Lohn- und Sozialdumpinggesetz ein

04.06.2012
Medienabteilung

WKOÖ-Präsident Trauner: Respekt und Dank an die oö. Unternehmen

   
Oberösterreich gilt nach den schwierigen Jahren 2008 und 2009 wieder unangefochten als Beschäf­tigungsbundesland Nr. 1. Besonders erfolgreich verlief das Jahr 2011, so das unlängst präsen­tierte Bilanzergebnis der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse (OÖGKK). Dank der her­vorragenden Performance der oö. Betriebe und deren Mitarbeiter bescherte 2011 der OÖGKK das beste je erzielte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (rund 73 Mio. Euro). Es sind aber nicht nur diese Zahlen, die bestechen.
 
Mehr als 50 Prozent des gesamten Sozialversicherungsbudgets bringen Oberösterreichs Betriebe auf. Ohne die zuverlässige Beitragsentrichtung der Unternehmen wären viele Leistungen unseres Sozialstaats — vom Medikament bis hin zur Unfallrente — nicht leistbar. Wie sehr die soziale Ver­antwortung in unserem Bundesland gelebt wird, zeigt aber auch die fast 100-prozentige Einbringungsquote für 2011. WKOÖ-Präsident Rudolf Trauner: „De facto haben unsere Betriebe 99,7 Prozent an Beiträgen erbracht — ein bundesweit absoluter Spitzenwert“.
 
Auch im Zusammenhang mit dem vor einem Jahr eingeführten Lohn- und Sozialdumpinggesetz zeigt sich die hohe Moral der heimischen Wirtschaft. Zur Erinnerung: Dieses Gesetz sieht Kontrollen und Strafen für Firmen vor, die unter dem in Österreich gültigen Kollektivvertragslohn bezahlen. Anlass war die Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für die neuen EU-Beitrittsländer aus dem Osten.
 

Jetzt hat das Sozialministerium erste Zahlen offengelegt, die zeigen, dass sich unsere Betriebe hier vorbildlich verhalten. Bei 31.800 Kontrollen sind lediglich 526 Firmen (oder 1,6 Prozent) beanstandet worden — nur 26 Anzeigen (!) betrafen heimische Betriebe. „Respekt, Anerkennung und Dank deshalb an die Unternehmen, die trotz des starken internationalen Wettbewerbs ihren Mitarbeitern beste Arbeitsbedingungen bieten und sich auf Punkt und Beistrich an die heimischen Sozialgesetze halten“, so Trauner.