Erlebnis Bildung im WIFI: „Lernen ist wie Golfspielen“

06.06.2012
Mag. Robert Etter

500 Salzburgerinnen und Salzburger nutzten Chance zur Information und Beratung – Auf Entdeckungsreise mit Hirnforscher Prof. DDr. Manfred Spitzer

   

 

 

 

 

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Weiterbildung hat Hochkonjunktur, das zeigte sich vergangenen Dienstag, 5. Juni, im WIFI Salzburg. Über 500 Personen kamen zu „Erlebnis Bildung“, holten sich das neue Kursbuch 2012/13, informierten sich über die neuesten Ausbildungen und konnten sich auch einen Eindruck vom Lernmodell LENA machen. Mit innovativen Methoden werden WIFI-KursteilnehmerInnen dazu aktiviert, sich Wissen und Kompetenzen so anzueignen, wie es für sie persönlich am effektivsten ist. „Denn Lernen ist eine zutiefst persönliche Angelegenheit. Menschen lernen, indem sie auf Techniken und Routinen zurückgreifen, über die sie aus ihrer Erfahrung verfügen“, weiß WIFI-Leiterin Dr. Renate Woerle-Vélez Pardo. Was sich beim Lernen in unserem Gehirn genau abspielt, zeigte der deutsche Hirnforscher Prof. DDr. Manfred Spitzer: „Man sollte nie mit Angst lernen. Wer mit Spaß und Neugierde lernt, kann Dinge richtig abspeichern und kreativ verwenden. Daher sollte die Schule nicht als Ernst des Lebens aufgefasst werden.“
 
Die Voraussetzungen für lebenslanges Lernen werden laut Spitzer im Kindesalter geschaffen, denn zu dieser Zeit lernt man am schnellsten: „Mit dem Lernen ist es wie mit dem Golfspielen, die Länge der Schläge muss sich verkürzen, um ans Ziel zu kommen. Im Erwachsenenalter lernt man nur mehr in kleinen Schritten. Das ist aber nicht negativ, denn man knüpft an vorhandenem Wissen an und justiert nach. Voraussetzung ist aber, dass etwas da ist, an das man anknüpfen kann und deswegen kommt der Wissensvermittlung im Schulalter eine so große Bedeutung zu.“