Top-Jugend-Ticket: Freie Fahrt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland

11.06.2012
Dkfm. Harald Schermann

Verbesserte Mobilität für Lehrlinge

   

Wirtschaftskammerpräsident Ing. Peter Nemeth begrüßt das neue Top-Jugend-Ticket, mit dem die Mobilität der Jugendlichen und insbesondere der 3.000 burgenländischen Lehrlinge verbessert wird.

Ab dem Schuljahr 2012/2013 wird in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland das neue "Top-Jugend-Ticket" angeboten: Lehrlinge können um 60 Euro 365 Tage im Jahr alle öffentlichen Verkehrsmittel in den drei Bundesländern nutzen. Die bisherige Lehrlingsfreifahrt galt werktags und nur für eine bestimmte Strecke.
 
Wirtschaftskammerpräsident Ing. Peter Nemeth begrüßt die neue Regelung: "Mit dem Top-Jugend-Ticket ist es gelungen, den Lehrlingen mehr Mobilität zu bieten." Lehrlinge müssen berufs- oder auch familienbedingt immer wieder unterschiedliche Strecken zurücklegen: "Die Jugendlichen pendeln nicht nur zwischen Elternhaus und Betrieb, sie besuchen auch Berufsschulen oder machen Fortbildungen", so Nemeth, der in diesem Zusammenhang auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner für den effizienten Einsatz des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) dankt. "Der FLAF wird ja größtenteils durch die Wirtschaft im Wege des Dienstgeberbeitrags finanziert. Mit dieser neuen Regelung werden die Geldmittel effizienter eingesetzt, keine zusätzlichen Kosten verursacht und die Verwaltung vereinfacht."

Das Top-Jugend-Ticket kommt rund 3.000 Lehrlingen im Burgenland zugute, die bisherige Schülerfreifahrt um 19,60 Euro wird es auch weiterhin geben.