Tiroler Auobusunternehmen setzen bei der Ausbildung der Mitarbeiter auf Qualität
Seit Jahren wird sowohl in die Fahrzeugflotte als auch in die Ausbildung der Mitarbeiter kräftig investiert. Aus- und Weiterbildung ist den Tiroler Autobusunternehmen sehr wichtig – die Kosten dafür werden von den Unternehmen getragen.
Ausbildung nicht auf Kosten der Mitarbeiter
Für den Obmann der Autobusunternehmen in der Wirtschaftskammer Tirol, Christof Lüftner, ist eine diesbezügliche Presseaussendung der Arbeiterkammer (AK) und der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft (vida) absolut unverständlich und nicht den Tatsachen entsprechend. Darin fordert die AK zusammen mit der vida ein 5-Punkte-Paket wozu Christof Lüftner folgendes richtig stellt: „Die Tiroler Busunternehmer stellen klar, dass die vollen Weiterbildungskosten der Buslenkerinnen und Buslenker bereits jetzt schon zur Gänze von den Unternehmen übernommen werden. Darüber hinaus erfolgen die Schulungen in der Arbeitszeit."
Schulungen für Buslenker laufen seit 2009
Buslenker müssen bereits am 09.09.2013 die auf EU-Ebene vorgeschriebenen 35 Stunden Weiterbildung absolviert haben, wobei diese Schulungen bereits seit 2009 durchgeführt werden. „Ein Großteil der beschäftigten Buslenker hat die erforderlichen Schulungen bereits absolviert und damit die Lenkerberechtigung auch nach dem September 2013 sichergestellt“, bringt es Lüftner auf den Punkt.
"Kontrolle" durch Fahrgäste
Zum Thema Lenkzeitüberschreitungen und dem Vorwurf „überlanger Lenkzeiten“ hält Lüftner fest: „Überlange Fahrzeiten entsprechen nicht den Kriterien einer angenehmen Busreise und würden von den Fahrgästen nicht akzeptiert werden. Zudem haben wir bei jeder Fahrt 50 ‚Kontrolleure‘ an Bord, die sich von der Tätigkeit der Buslenkerinnen und -lenker überzeugen können."
Branche fordert eigene Sozialvorschriften
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