EU-Today vom 9. Juli 2012

09.07.2012

Täglich die wichtigsten News aus Brüssel

   

8,1 Mrd. Euro für Forschung und Innovation

 

Die Europäische Kommission kündigte heute die letzte und umfangreichste Runde von Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen innerhalb des Siebten Forschungsrahmenprogramms (FP7) an. Insgesamt 8,1 Mrd. Euro werden für Projekte und Ideen bereitgestellt. Die Aufforderungen sind auf Innovationen sowie aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen ausgerichtet und schaffen einen Übergang zu Horizont 2020, dem nächsten Forschungsförderungsprogramm der EU von 2014-2020. 4,8 Mrd. Euro fließen in bestimmte thematische Forschungsprioritäten. Industrielle Innovationen werden durch marktnahe Maßnahmen wie Pilot- und Demonstrationsprojekte, Standardisierung und Technologietransfer gefördert. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind Fördermittel von bis zu 1,2 Mrd. Euro vorgesehen. Rund 2,7 Mrd. Euro sollen Europa als Forschungsstandort festigen, hauptsächlich durch Einzelzuschüsse des Europäischen Forschungsrats (1,75 Mrd. Euro) und durch Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen (963 Mio. Euro) für Ausbildung und Mobilität in der Forschung. Die meisten Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen (Ausschreibungen zur Beantragung von Geldern) werden am 10. Juli veröffentlicht. Weitere spezifische Aufforderungen folgen im Herbst.

 

Kommissions-Pressemitteilung

 

FP7 Aufforderungen

 

Horizont 2020

 

 

Juncker erwartet schnellen Beschluss zu Eurogruppen-Vorsitz

 

Die Minister der Eurogruppe kommen heute in Brüssel zu einer entscheidenden Sitzung zusammen: So könnte laut dem derzeitigen Vorsitzenden Jean-Claude Juncker noch heute Montagabend feststehen, wer sein Nachfolger wird bzw. ob Juncker selbst sein Mandat verlängert. Vor dem Treffen sind die Kontrolleure der Troika – bestehend aus Vertretern von EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) - aus Griechenland nach Brüssel abgereist. Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras erklärte am Sonntagabend, sein Land habe die Ziele des Sparpaktes verfehlt und müsse sich bei den Reformen anstrengen. Die Troika-Kontrolleure werden den Finanzministern einen detaillierten Bericht abliefern. Diese wollen heute Montag auch das Hilfsprogramm für Spanien grundsätzlich vereinbaren - die genaue Summe sowie Details sind aber noch offen.

 

Eurogruppe & ECOFIN Pressemitteilungen

 

 

 

 

REDAKTION:

Franziska Annerl

Franziska.Annerl@eu.austria.be

EU-Büro der WKÖ

 

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