Zwazl: Gut für Standort und Arbeitsplätze
Die Zahl der Betriebsübernahmen in Niederösterreich hat im Vorjahr einen neuen Rekordwert erreicht. Insgesamt 946 Übernahmen bedeuten gegenüber 2010 ein Plus von 4,9 Prozent (2010: 902 Betriebsübernahmen). „Betriebsübernahmen verknüpfen für einen Standort bewährte Stabilität und neue Dynamik“, freut sich Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ), über den neuen Übergabe-Rekord. „Jede Nachfolgerin und jeder Nachfolger stehen für einen Erhalt der Vielfalt unserer Betriebe und für den Erhalt von Arbeitsplätzen.“ Österreichweit wurden 2011 insgesamt 6.700 Betriebe übergeben.
Die meisten Betriebsübergaben entfallen auf die Bereiche Tourismus und Freizeitwirtschaft, Gewerbe und Handwerk sowie den Handel. Die Übergaben erfolgen einerseits innerhalb der Familie bzw. an ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, andererseits durch eine Weitergabe des Betriebs an Dritte. „Betriebsübernahmen sind für Menschen mit Unternehmergeist eine hervorragende Basis“, so Zwazl. „Sie können auf diese Weise ein etabliertes Unternehmen übernehmen und mit ihren Ideen weiterentwickeln.“
Der Trend zu Betriebsübergaben sollte jedenfalls auch in den nächsten Jahren anhalten. Einer Studie der WKNÖ zufolge stehen zwischen 2013 und 2018 in Niederösterreich rund 5.000 Betriebe zur Übergabe an. Seitens der Wirtschaftskammer Niederösterreich werden potenzielle Betriebsübergeber wie –übernehmer mit einem umfassende
n Service- und Beratungsangebot sowie einer eigenen Nachfolgebörse unterstützt (www.gruenderservice.at).
Mit den 946 Betriebsübernahmen des Jahres 2011 wurde das bisherige niederösterreichische Rekordergebnis von 2010 - mit dem erstmals die 900er-Grenze überschritten wurde - weiter übertroffen. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 wurden in Niederösterreich nur 559 Betriebsübernahmen verzeichnet, 2005 waren es 705.
Rückfragehinweis:
Christian Buchar
Kommunikationsmanagement
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