Forderung nach steuerlichen Anreizen für Investitionen in die Sicherheit
Alleine in Wien gab es heuer 18 Überfälle auf Juweliergeschäfte. Sehr erfreulich ist es, dass nun 11 Überfälle aufgeklärt werden konnten, wie Berichten der Bundespolizei zu entnehmen ist.
Dennoch ist die Situation nach wie vor für viele Mitgliedsunternehmen bedrohlich, bei vielen Überfällen gibt es auch Schwerverletzte.
Sicherheitsmaßnahmen, wie besonders starke Auslagenscheiben, Tresore, Alarm- und Videoüberwachungsanlagen oder Schleusen werden von Experten dringend empfohlen, sind aber sehr teuer.
Frank Thomas Moch, der Obmann des Bundesgremiums des Handels mit Uhren, Juwelen, Antiquitäten, Kunstgegenständen und Briefmarken fordert steuerliche Anreize für derartige Investitionen in die Sicherheit.
Der Schutz des Lebens, der Gesundheit und des Eigentums der Bürger ist eine der wichtigsten Aufgabe des Staates. Wenn dies nicht in ausreichendem Maße durch die zuständigen Behörden der Exekutive geleistet werden kann, muss es besondere Hilfestellungen geben, die es den Betroffenen ermöglichen, selbst durch Investitionen kriminellen Handlungen vorzubeugen, betont Moch. (JR)
Rückfragen:
Wirtschaftskammer Österreich
Bundesgremium Juwelen-, Uhren-, Kunst-, Antiquitäten- und Briefmarkenhandel
Dr. Peter Zeitler
Telefon: +43 (0)5 90 900 3320
E-Mail:peter.zeitler@wko.at
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