Je früher wir in die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen investieren, desto weniger müssen wir später reparieren
Anlässlich der heute, Montag, von Staatssekretär Sebastian Kurz geforderten Änderung des Systems der schulischen Sprachförderung in Hinblick auf „ausreichende Deutschkenntnisse von Kindern vor dem Schuleintritt“ sowie „intensiven Deutschkursen im Vorschulsystem“ für Kinder mit mangelnden Deutschkenntnissen, betont Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl, dass „wir uns in einem globalen Wettbewerb der Begabungen und Talente befinden. Um dabei vorne mitzuspielen, müssen wir bei der Förderung dieser Talente bereits bei den kleinsten anfangen.“ Gerade Kinder mit Migrationshintergrund – aber nicht nur diese - müssen bei der Erlernung der deutschen Sprache unterstützt werden, damit sie in den späteren Schuljahren dem Unterricht folgen können und somit die gleichen Chancen haben, wie Kinder mit Deutsch als erster Muttersprache, unterstützt Leitl die Vorschläge von Staatssekretär Kurz.
Dass Kinder mit Migrationshintergrund viermal so häufig die Pflichtschule ohne Abschluss verlassen, sei ein mehr als unbefriedigender Zustand, dem aber mit den von Staatssekretär Kurz vorgeschlagenen Ideen leicht beigekommen werden könnte. Es dürfe nicht sein, dass rund zehn Prozent der Jugendlichen wegen mangelnder Grundkenntnisse komplett aus dem Aus- und Weiterbildungs-System fallen und nach der dann oft nicht einmal positiv abgeschlossenen Pflichtschule in keinem weiterbildenden System unterkommen. „Die Wurzel dieses Übels liegt zum Teil in der frühkindlichen Erziehung, weswegen jede Investition in diese sich später bezahlt macht. Je früher wir in die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen investieren, desto weniger müssen wir später reparieren", so Leitl abschließend. (BS)
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Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Bildungspolitik
Dr. Michael Landertshammer
Tel.: (+43) 0590 900-3573
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