WKÖ begrüßt Reformvorschläge zur Lehrerbildung

19.09.2012
Dr. Michael Landertshammer / Mag. Bernhard Salzer

Im globalen Wettbewerb braucht Österreich die besten Ausbildungsmöglichkeiten für seine Jugend – und dafür die besten Ausbildner

   

Die von ÖVP-Wissenschaftssprecherin Katharina Cortolezis-Schlager und SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer noch in dieser Legislaturperiode angestrebte Reform zu einer gemeinsamen Lehrerbildung und weg von der getrennten Ausbildung für Pflichtschullehrer an den Pädagogischen Hochschulen (PH) bzw. für Lehrer an höheren Schulen durch die Universitäten, wird von Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskamer Österreich (WKÖ), begrüßt. Auch die für  alle Lehramtsinteressenten eingeforderten Eignungsprüfungen – bis jetzt nur an den PH nötig – werden unterstützt.

Derzeit dauert die Ausbildung an den PH drei Jahre, an den Universitäten neun Semester plus ein Jahr Unterrichtspraktikum. Landertshammer: „Durch steigende Anforderungen an den Lehrkörper ist künftig auch eine längere Ausbildung gerechtfertigt. Dementsprechend findet auch das vorgeschlagene Modell eines vierjährigen Bachelorstudiums sowie einer anschließenden Masterarbeit für Lehrer der Primarstufe sowie Sekundarstufe I die Unterstützung der Wirtschaft.“

Im immer stärker werdenden globalen Wettbewerb liegt Österreichs größte Chance in Innovation, Forschung sowie Qualität. „Wo wir bereits jetzt zu den Besten der Welt gehören, ist bei der Berufsausbildung – bei unserem mittlerweile oft kopierten Dualen Bildungssystem. Damit wir diese Position auch halten und ausbauen können, brauchen wir für die Zukunft auch die besten Schulen der Welt, die die Begabungspotenziale unserer Kinder und Jugendlichen bestmöglichst ausschöpfen. Und dafür brauchen wir die besten Lehrkräfte“, so Landertshammer abschließend. (BS)






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