Diskussion im Rahmen der Wirtschaftsgespräche von WK Wien und Erste Bank – BM Fekter präsentiert Reformagenda – pro Steuerwettbewerb und contra Vermögenssteuer – mehr Unterstützung für Jungunternehmer angekündigt
Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien und Gastgeberin der Wirtschaftsgespräche, betonte in ihrem Statement, dass die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen nicht gefährdet werden dürfe – etwa durch neue Steuererhöhungen. „Durch die kommunale Gebührenerhöhung im vergangenen Jahr müssen Wiens Betriebe bereits jetzt zusätzliche 100 Mio. Euro pro Jahr zahlen. Das Gebührenbelastungspaket der Stadt Wien bringt viele Unternehmer in wirtschaftliche Unsere Wachstumspolitik setzt auf Budgetdisziplin, nachhaltig Investitionen sichern, Reformen und den Wirtschaftsstandort fördern.
Schwierigkeiten. Wer die Betriebe derart zur Ader lässt, darf sich nicht wundern, wenn der Wirtschaftsmotor stottert“, so Jank. Stattdessen sollten Bund und Länder längst fällige Reformen bei Pensionen, Verwaltung oder Gesundheit rasch umsetzen, um notwendige Mittel zur Stärkung der Wirtschaft und zur Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit und der Arbeitsplätze freizusetzen.
Foto (Credit: Florian Wieser), v.l.n.r. Brigitte Jank (Präsidentin Wirtschaftskammer Wien), Dr. Maria Fekter (Finanzministerin), Dr. Thomas Uher (Vorstandssprecher Erste Bank Österreich)
Anforderungen an Kreditvergaben haben sich geändert
Drängen auf Reformen
Österreich muss das Budget im Auge behalten
- Harmonisierung und Vereinfachung des Förderwesens: Derzeit gibt es in Österreich rund 50.000 unterschiedliche Förderansätze auf Bundes-, Landes- und Gemeindeebene.
- Anheben der Frühpensionen um ein Jahr bringt Einsparungen von 1,3 Mrd. Euro.
- Keine weiteren Eingriffe in die Gruppenbesteuerung, die wichtiger Standortvorteil ist.
- Strukturelle Reform der Kostentreiber. Dazu zählen die ÖBB, Einsparungen im öffentlichen Dienst, Steuerlücken schließen, Gesundheitsreform.
- 110 Mio. Euro für eine Jungunternehmeroffensive, um die Neugründungsquote zu heben.
Besteuerung der Vermögenszuwächse
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