Fürntrath-Moretti spricht sich für raschen Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen für unter 3-Jährige sowie Ausweitung der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten aus
„Der rasche Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen, insbesondere für unter Dreijährige, sowie die Flexibilisierung der Öffnungszeiten nach den Bedürfnissen der Arbeitswelt und Betreuung von Schulkindern am Nachmittag und in den Ferienzeiten, sind eine langjährige Kernforderung der Wirtschaft“, kommentiert die Bundesvorsitzende der Unternehmerinnen-Vertretung „Frau in der Wirtschaft“ die aktuell von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek präsentierten Umfrage-Ergebnisse zum Thema Familienförderung. „Die Umfrage-Ergebnisse bestätigen unsere Forderungen“, so Fürntrath-Moretti, die nun eine rasche Umsetzung der Maßnahmen einfordert.
Steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten
Familienförderung müsse allerdings auf mehren Säulen stehen, wobei steuerliche Geltendmachung einen wesentlicher Aspekt darstelle, betont Fürntrath-Moretti. Die 2009 eingeführte Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten war ein wesentlicher Schritt zur Entlastung von Familien. Die zusätzliche Absetzbarkeit für Essen und Unterkunft, die seit 2011 möglich ist, erleichtert Familien zudem ihre Ansprüche geltend zu machen. Somit können auch Eltern, die zwar während des Jahres keine Betreuungskosten in Anspruch nehmen, diese aber in den Ferien benötigen, Geld von der Steuer zurückholen.
Individuelle Kinderbetreuung sei die perfekt Ergänzung zu Kinderbetreungseinrichtungen, die nicht sieben Tage die Woche 24 Stunden geöffnet haben können, was besonders für Berufsgruppen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten sowie für jene, die Wochenend- und Nachtdienste haben, enorm wichtig ist. In einem weiteren Schritt müsse nun die Möglichkeit der Absetzbarkeit von Betreuungskosten unbedingt auf Kinder bis 14 Jahre ausgeweitet werden, fordert Fürntrath-Moretti, denn:„Die Betreuung eines Kindes endet bei weitem nicht mit 10 Jahren."
Information verstärken statt Unterstützung streichen
Familien diese Unterstützung nun einfach wieder zu streichen, wie von Frauenministerin Heinisch-Hosek gefordert, hält Fürntrath-Moretti für den falschen Weg. Vielmehr belegen die Ergebnisse der Umfrage, dass die Information rund um die Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten weiter verstärkt werden muss. (ES)
Rückfragen:
Frau in der Wirtschaft
Mag. Elisabeth Zehetner
Tel: +43 (0)5 90 900 3018
E-Mail: elisabeth.zehetner@wko.at
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