Gleitsmann: „Unverzichtbares Instrument für mehr Transparenz und höhere Patientensicherheit“
Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt die aktuellen Schritte in Richtung E-Medikation und Elektronischem Gesundheitsakt (ELGA). „ELGA ist ein essentieller Teil einer großen Gesundheits- und Krankenhausreform. Die verpflichtende Teilnahme für Ärzte sowie die durch Opting Out garantierte Freiwilligkeit für Patienten sind wichtige Ansätze. Verbesserte Anwendungsmöglichkeiten für die tägliche Arbeit der Ärzte und anderer Angehöriger von Gesundheitsberufen sind begrüßen. E-Medikation trägt dazu bei, die Transparenz im Gesundheitssystem zu verbessern und die Patientensicherheit zu steigern“, hält Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit in der WKÖ, fest.
Finanzierungsunterstützung für Gesundheitsbetriebe
Um den reibungslosen Ablauf des Systems zu gewährleisten, haben private Gesundheitsbetriebe bereits hohe Summen in die Vorbereitung der für ELGA notwendigen Technologien investiert. „Wichtig ist es daher jetzt, dass den Gesundheitsbetrieben eine entsprechende Finanzierungsunterstützung gewährt wird, um ihnen ihre Investitionen abzugelten“, betont Gleitsmann.
„ELGA kann nur dann erfolgreich sein, wenn sowohl bei der Implementierung als auch im laufenden Betrieb unsere e-Health-Unternehmer aktiv eingebunden werden. Nur durch Wettbewerb kann ELGA nachhaltig effizient betrieben werden, so dass in weiterer Folge auch genug Mittel zur Verfügung stehen, um in patientenorientierte Innovationen zu investieren“, so Gleitsmann abschließend. (PM)
Rückfragen:
Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit
Dr. Dietmar Schuster
Telefon: +43 (0)5 90 900 3714
E-Mail: dietmar.schuster@wko.at
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