Nur wenn junge Menschen eine Zukunftsperspektive erhalten, kann dauerhafter Frieden in Europa bestehen
„Die 930.000 Euro, die die Europäische Union für ihren Friedensnobelpreis erhalten wird, sollten direkt in Unterstützungsmaßnahmen für arbeitslose Jugendlicher fließen“, fordert Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ, im Vorfeld des EU-Gipfels der Staats- und Regierungschefs heute in Brüssel. „Nur wenn junge Menschen eine Zukunftsperspektive erhalten, kann dauerhafter Frieden in Europa bestehen.“
Eine engere Verbindung der schulischen und beruflichen Ausbildung könnte hier ein Ansatzpunkt für Aktionen auf europäischer Ebene sein: „ Europa soll sich am Vorbild der dualen Ausbildung in Österreich orientieren“, so Leitl. „Es ist in erster Linie der Lehrlingsausbildung zu verdanken, dass Österreich die zweitniedrigste Jugendarbeitslosigkeit in der EU verzeichnet. Zwischen niedriger Jugendarbeitslosigkeit und gut ausgebautem dualen Berufsbildungssystem gibt es in Europa einen eindeutigen Zusammenhang. An der Spitze stehen die Staaten, die über eine nennenswerte duale Berufsbildung verfügen.“
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EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreich/Presse
Mag. Franziska Annerl
Tel.: +32 474 47 25 94
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